Vorteile & Fazit
Lohnt sich die Abwrackprämie für meine Heizung überhaupt? Die finanziellen und gesetzlichen Gründe für den Tausch – und das Fazit zur Austauschprämie.
Lohnt sich die Abwrackprämie für meine Heizung überhaupt?
Experten und Branchenverbände empfehlen, Heizungen ab einem Alter von 15 Jahren genau zu prüfen. Denn bereits dann sind sie meist technisch überholt und verbrauchen mehr als nötig. Der Einbau moderner Wärmeerzeuger geht dabei in vielen Fällen mit so hohen Einsparungen einher, dass sich die Ausgaben auch ohne Förderung rechnen. Die Abwrackprämie für alte Ölheizungen und Gasheizungen schafft genau wie andere Förderprogramme finanzielle Anreize. Sie sorgt für eine höhere Wirtschaftlichkeit und damit auch dafür, dass sich die Ausgaben in die moderne Technik schneller rechnen. Allgemein lässt sich also sagen: Die Abwrackprämie für Heizungen lohnt sich.
Und das nicht nur aus finanzieller Sicht. Denn ein Heizungstausch bringt vielen Hausbesitzern auch weitere Vorteile. So gelten moderne Heizungsanlagen als erprobt, sicher und zuverlässig. Sie sind mit intelligenten Regelsystemen ausgestattet und erhöhen neben der Effizienz auch den Komfort. Ein weiterer Vorteil: Bei alten Kesseln kann die Ersatzteillage schon einmal knapp werden. Bei einem Fehler führt das unter Umständen dazu, dass es sehr lange dauert, bis dieser behoben ist. Wer die Abwrackprämie für Heizungen nutzt, um moderne Technik anzuschaffen, geht diesem Problem aus dem Weg.
Heizungstausch teilweise gesetzlich vorgeschrieben
In vielen Fällen stellt sich die Frage nach den Vorteilen eines Heizungstausches gar nicht. Denn die Energieeinsparverordnung (aktuell EnEV 2014) fordert den Austausch von Öl- und Gasheizungen, die älter als 30 Jahre sind. Das gilt zumindest dann, wenn die Kessel noch nicht auf Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik basieren. Von der Nachrüstpflicht befreit sind lediglich Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die diese bereits im Februar 2002 selbst bewohnten. Verkaufen, verschenken oder vererben diese die Gebäude, müssen die neuen Eigentümer den Heizungstausch dann allerdings durchführen. Dazu haben sie aktuell zwei Jahre Zeit.
Fazit: Die Abwrackprämie für alte Heizungen liefert attraktive Anreize
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Abwrackprämie für alte Heizungen von vielen Seiten gefordert und als sinnvoll erachtet wird. Denn sie kann die zu geringe Sanierungsquote anheben und zu erheblichen Energieeinsparungen beitragen. Während Hausbesitzer dabei vor allem von sinkenden Heizkosten profitieren, lassen sich auch die CO2-Emissionen reduzieren. Das kommt den deutschen Klimazielen zugute und hilft, die Folgen des menschengemachten Treibhauseffekts zumindest einzudämmen. Eine Abwrackprämie allein für Ölheizungen wäre nicht zielführend. Denn diese Förderung würde zu wenigen Haushalten zugutekommen. Da es die ab 2020 aber für alle Heizungen gibt, lohnt sich die neue Austauschprämie.
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