Thema 02

Förderalternativen

Diese Alternativen zur Abwrackprämie für alte Ölheizungen gibt es aktuell – vom Steuerbonus für die Sanierung bis zum Absetzen der Handwerkerkosten.

Diese Alternativen zur Abwrackprämie für alte Ölheizungen gibt es aktuell

Die Abwrackprämie für alte Ölheizungen ist eine gute Möglichkeit, den Heizungstausch zu finanzieren. Alternativ zur BAFA-Förderung stehen Hausbesitzern heute aber weitere Mittel zur Verfügung. So gibt es den neuen Steuerbonus für die Sanierung und steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für Handwerkerkosten. Beide Programme sind nicht mit der Abwrackprämie für alte Heizungen kombinierbar.

20 %

Steuerbonus für die Sanierung

Seit 01.01.2020 gibt es einen neuen Steuerbonus für die Sanierung. Wer Arbeiten am selbst bewohnten Haus oder der Heizung durchführt, kann damit 20 Prozent der anfallenden Kosten über drei Jahre von der Steuer absetzen. Insgesamt ist die steuerliche Förderung auf 40.000 Euro begrenzt. Die Beantragung erfolgt hier nach Fertigstellung der Sanierung über die eigene Einkommenssteuererklärung.

bis 1.200 €

Handwerkerkosten absetzen

Kommen die genannten Förderprogramme nicht infrage? Dann können Hausbesitzer zumindest die Lohnkosten der Heizungsbauer steuerlich geltend machen. Wie bereits beschrieben, bekommen sie dabei 20 Prozent der Handwerkerkosten (maximal 1.200 Euro im Jahr) vom Finanzamt erstattet. Die Ausgaben geben Eigenheimbesitzer dazu einfach in ihrer Einkommenssteuererklärung an. Auch wenn die Förderung oft nicht hoch ist, bekommen so zumindest alle Hausbesitzer eine kleine Abwrackprämie für ihre alte Heizung.